2,5 Tage Graubünden: Was Mut und Tatkraft für die Wahlfreiheit in der Mobilität bewirken können.
Ich wurde immer wieder gefragt, wer die „hochkarätigen Expert:innen” sind, die vor Ort die Vielfalt der bedarfsgerechten Mobilität zwischen Berg und Tal vorstellen werden. Da habe ich mich gestern Abend hingesetzt und ein Video erstellt. Seid lieb, es ist nicht meine Kernkompetenz. 😀
Die Delegation startet am Sonntag, dem 27. September, im STORY Thusisis, wo Martin Gerber und sein Team uns empfangen werden. Mit an Bord sind Vera Grossmann und Werner Glünkin, die als „Bündner Gewächse“ nicht nur viel Expertise, sondern auch viel Liebe zu ihrer Heimat mitbringen werden. Sie sind meine linke und rechte Hand – als Hamburgerin in den Bergen freue ich mich sehr über diese fundierte Unterstützung während der gesamten Delegation! Auch Remi Crameri und Simon Gredig möchte ich danken, dass sie trotz ihrer vollen Terminkalender persönlich dabei sein werden.

Learn & Travel Graubünden wird das Eintauchen in ein System schaffen, das vieles von dem lebt, wofür ich in Deutschland seit Jahren kämpfe: verlässlicher, vernetzter, öffentlicher Verkehr als Rückgrat einer Region.
Nach einem Abstecher mit der Bergbahn nach Feldis, einem ersten Kennenlernen bei Kaffee und Kirchturm, startet am Montag der Deepdive.

Tag 1: Chur, Brambrüesch, Alp Nagens
Simon Rageth öffnet uns die Türen bei der Rhätischen Bahn, Walser Roger bei Postauto. Stadtrat Simon Gredig zeigt sein Chur – eine Stadt, die Mobilitätswende nicht nur plant, sondern lebt.
Auf der Brambrüesch treffen wir Geschäftsführer Chur Bergbahnen, Patrick Arnet, Stephan Kaufmann berichtet über den Fair Trail und das, was wir vom Wandern für den ÖV lernen können. Und in Alp Nagens erklärte uns Roger Walser, wie touristische Mobilität mit saisonalen Nachfragespitzen umgeht.

Tag 2 führt uns über Lenzerheide, wo Allegra und das Bike Kingdom zeigen, wie Fahrradinitiativen abseits der großen Städte funktionieren können. Sektionspräsident TCS Graubünden, Livio Zanetti, spricht im DrivingCenter über Verkehrssicherheit, Flurin von Planta, Verwaltungsratspräsident der Viamala Raststätte Thusis AG, erläutert die Ladeinfrastruktur an der Raststätte Viamala.
Und am Pumptrack diskutieren wir – u. a. mit Patricia Roth – über Mobilität für marginalisierte Bevölkerungsgruppen. Wer wird mitgedacht, wenn Mobilitätskonzepte entstehen? Und wer
Graubünden soll zeigen: Mutige Mobilität ist kein Wunder. Sie ist das Ergebnis von Menschen, die täglich dafür arbeiten – in Verwaltungen, auf Bergbahnen, in Postautos, auf Fahrrädern.
Ich freue mich über alle, deren Interesse jetzt geweckt ist, und die sofort buchen!
Was wartet auf uns in Graubünden?
Wir reisen durch Thusis, Chur und Lenzerheide. Das Ziel: Lernen von denen, die es geschafft haben.
Wir schauen uns nicht nur Modelle an, wir gehen live vor Ort hin. Auf dem Programm stehen unter anderem:
- Die Rhätische Bahn und PostAuto als Rückgrat des Netzes
- Bergbahnen als Teil des ÖPNV-Systems
- Autonomes Fahren
- Strategien für die „letzte Meile“ und Verkehrssicherheit
- Erfolgreiche Fahrradinitiativen
- Bau von Infrastruktur, die funktioniert
Wir sprechen direkt mit den Menschen, die diese Konzepte planen und umsetzen. Kein theoretisches Gerede, sondern Praxiswissen, das wir mit nach Deutschland nehmen können.
Der Event ist auch beim Story in Thusis (unserer Homebase für Verpflegung und Unterkunft) aufgeschaltet, hier könnt ihr als Teilnehmer*innen zusätzliche Angebote wie Abendessen buchen: https://coworking.story-thusis.ch/events/learn-and-travel
Übernachtungsanfragen bitte direkt an senden.
Kosten & Buchung
Die Teilnahmegebühr beträgt 590€ inkl. MwSt./(350€ inkl. MwSt. ermäßigt für Studierende und Auszubildende gegen Nachweis) pro Person.
Interesse geweckt?


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