Katja Diehl im Gespräch mit Winfried Hermann

Winfried Hermann kämpft seit Jahren leidenschaftlich für eine echte Verkehrswende – weg vom Auto als Maß aller Dinge, hin zu mehr Platz für Bus, Bahn, Rad und Menschen. Selbst im Autoland Baden-Württemberg bleibt er konsequent, wenn es um Klimaschutz und gerechte Mobilität geht.

»Ich sage dazu immer: Die Verkehrswende beginnt im Kopf, sollte dort aber nicht enden.«

Zusammenfassung

Winfried Hermann, seit 2011 Verkehrsminister in Baden‑Württemberg und damit Deutschlands dienstältester Verkehrsminister, schildert seinen Werdegang als Ausdruck persönlicher Überzeugung: Umweltverschmutzung, Lärm und Flächenverbrauch in den 1970er Jahren haben ihn politisiert – nicht Ambitionen auf Ämter. In einem Land prägend durch Autoindustrie setzte er sich früh für eine Verkehrspolitik ein, die auf Vielfalt statt auf Auto allein baut.

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