Zu Gast bei Radioeins zum Thema: Elektromobilität als die klimafreundliche Zukunft der Fortbewegung. Ist sie das wirklich?

Ich war gestern live auf Radioeins im Rundfunk Berlin-Brandenburg, wurde nach Elektromobilität befragt – und habe erstmal über Bahnen und Fahrräder gesprochen, und dass ich nicht alle Autos elektrifizieren möchte.

Damit habe ich das Moderationsduo zunächst etwas sprachlos gemacht 🙂 Auf Twitter sorgt das grad sehr für Amüsement.
„Uff! Der Schock bei der Moderation, weil die befragte Verkehrsexpertin doch tatsächlich über verschiedene Verkehrsmittel spricht … und nicht nur über Autos.“

Aber dann gern weiter erläutert, dass ich den Autobestand deutlich abbauen möchte. Lokal emissionsfrei gibt es zum einen nicht – und global betrachtet müssen wir für das Gesamtprodukt Mobilität Verantwortung übernehmen. Das bedeutet eben auch, dass das beste Auto immer das sein wird, das nicht gebaut werden wird.

Auch im ländlichen Raum sind die Autowege zur Hälfte unter fünf Kilometern, also eine Strecke, die für gesunde Menschen mit dem Fahrrad gefahren werden könnte. Doch es fehlt an guter Radinfrastruktur. Natürlich wird es auf dem Land immer Autos geben, da nicht überall echte Alternativen entstehen werden. Dort ist ein kleines vollelektrisches Auto und eine Photovoltaikanlage eine echte Chance zum Ausstieg aus Abhängigkeit von BigOil.

Die Moderator:innen hinterfragten kritisch, ob diese wirklich so viel sauberer seien als fossil betriebene Fahrzeuge. Für mich immer wieder erstaunlich, dass bei Öl vergessen wird, dass um diesen Wertstoff Kriege geführt werden und der Abbau davon auch sehr menschenfeindlich ist. Plus der Folgen, die fossile Energie bekanntermaßen auf unser Klima hat.

„Ihre Haltung ist also: Egal, was wir jetzt anders machen, Hauptsache wir machen endlich was?“

Das habe ich bejaht, endlich anfangen mit der Verkehrswende, zugunsten einer guten Zukunft für alle.
Gern mal reinhören!

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