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Liebe Steine auf meinem Weg, ihr habt mich hierher geführt: Mein Buch ist da.

Ich glaube fest daran, dass es berufliches Scheitern nicht gibt – solange es keine anderen Menschen in Mitleidenschaft zieht. So aber schauen wir nicht auf Scheitern, sondern wir messen „Scheitern“ an Quartalsberichten und Zielvereinbarungen.

Warum eigentlich?

Viele Männer und Frauen, die mir auf meinem Weg „vorgesetzt“ waren, haben stets auf meine so genannten Schwächen geschaut, die ich verbessern sollte. Die Stärken waren selbstverständlich und wurden dementsprechend auch nicht hervorgehoben. Geschweige denn gelobt.

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein paar Umwege benötigte, um diese toxischen Systeme hinter mir zu lassen und mich „frei“ zu entfalten. In all meiner Stärke das umarmend, was ich nicht so gut, aber andere besser können. Die Kombination von Kernkompetenzen ist für mich der simpelste Weg, Erfolge für alle zu generieren UND ein befriedigendes Berufsleben zu haben.

Der Weg bis hierhin ist seit Jahren nie von einer echten Leichtigkeit geprägt gewesen, dafür habe ich zuviele Shitstorms durchstanden, Diffamierungen erlebt und Strafanzeigen erstattet. Wer etwas am Status Quo ändern möchte, ist im Fokus. Ich, die ich das tue, muss mich mehr anstrengen als Jene, die den Status Quo nur verteidigen müssen. Ich hingegen möchte in den Menschen eine Sehnsucht und Tatendrang zum Neuen wecken, das ist sehr viel aufwändiger. Weil wir zu träumen verlernt und Fehler zu machen als zu vermeiden gelernt haben.

Heute war kein guter Tag. Aus vielen Gründen. Aber dann klingelte unverhofft der Mann von der Post und brachte mir die ersten Exemplare von Autokorrektur. Es sind grad viele Gefühle auf einmal in mir, ich realisiere es noch nicht wirklich, ich hoffe aber zugleich, dass viele meine Einladung annehmen, mit diesem Buch menschenzentriert über eine inklusive und zukunftsfähige Mobilitätswende zu sprechen. Und etwas zu verändern, mit dem ersten gemeinsamen Schritt in die richtige, weil menschenzentrierte Zukunft.

Danke vor allem auch an Doris Reich, die die Illustrationen meines Buches gestaltet hat.

Am 9. Februar liegt es hoffentlich auch im Regal Ihrer Buchhandlung, vorbestellbar ist es schon jetzt.

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