Wahl in den VCD-Bundesvorstand – danke!

Es ist an der Zeit, Ärger nicht nur zu spüren, sondern auch zu äußern. Deutlich. Menschen, die den Mobilitätswandel vorantreiben, sind Kummer gewohnt. Denn Wandel ist zäh. Aber die Vision einer nachhaltigen, Lebensqualität steigernden, urbanen Mobilität ist stark. Und macht Mut. Dennoch geht viel Kraft für fassungsloses Kopfschütteln in Sachen Dieselgate verloren. Rücksichtslose Konzerne sind nicht willig, ihre Betrügereien zu egalisieren – und Politik dient als schützende Hand. Jochen Flasbarth, BMU-Staatssekretär, macht das sauer. Das war ihm auf der Bundesdelegierten-Tagung vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) deutlich anzumerken. Es sei „schrecklich dumm“, technische und politische Möglichkeiten zur Verkehrswende nicht zu nutzen. „Verkehr muss vom Sorgenkind zum Hoffnungsträger der Gesellschaft werden! Eine Neuausrichtung in den Städten kann zum entscheidenden Taktgeber für lebenswerte Städte werden: Radverkehr, Bahnen und Busse werden das Rückgrat des städtischen Verkehrs, ruhender und fließender Autoverkehr dagegen wird eine untergeordnete Rolle spielen.“ Ich bin seit heute Teil des VCD-Bundesvorstands (danke für das ausgesprochene Vertrauen und Platz 1 unter den gesammelten Stimmen!) und werde aktiv an dieser Vision, die exakt die meine ist, arbeiten.

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