Arbeitsplätze zu halten, verhindert Zukunftsfähigkeit

Hohe Investitionen beim Umstieg auf die Elektromobilität und große Kostenblöcke im Angesicht der neuen europäischen CO2-Richtlinien: Daimler erschreckte jüngst die Öffentlichkeit mit der Ankündigung, vor dem Hintergrund nicht nur dieser Entwicklungen 15.000 Arbeitsplätze einsparen zu müssen. Ungeachtet der Tatsache, dass solche Vorhersagen immer etwas „diffus“ sind, möchte ich hinterfragen, ob wir in einer Welt, die sich aktuell sehr schnell transformiert, von Branchenkenner:innen oder Medien solche Schlagzeilen noch formuliert werden sollten – denn sie zeigen nur persönliche Ängste, aber nicht gesellschaftliche Chancen.

Es gibt keine Argumente gegen Höchstgeschwindigkeit

Ein Jahr liegt zwischen diesen beiden Statistiken bei Twitter.
Was in der Zeit für mich prägend war?
– Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche – im Guten wie im Schlechten.
– Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen – obwohl sie immer auch mich trifft – und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten? - Die klare Entscheidung, an das Gute und Positive zu glauben, auch wenn es Manipulationsversuche gab, die ich zu spät erkannte. - Unzählige tolle Menschen, mit denen ich mittlerweile on- und offline in engem Austausch stehe, obwohl sie sich für andere Dinge engagieren, aber mit mir am gleichen Ziel arbeiten: Ein Dasein im #HauptberufMensch. 🙏 Ich empfinde bei allen Tälern auf diesem Weg große Demut und Herzenswäme ob dieses Privilegs. Ich bin gerne mit diesen Menschen #Possibilistin.

Moderation auf der REBOOT2020 – “Better mobility”

Wenn ich gefragt werde, was wichtig sei beim Umgang mit Social Media – also in meinem Falle vor allem Twitter und LinkedIn – dann kann ich nur sagen: Probiert euch aus. Denn ich glaube, dass JedeR andere Kanäle nutzt, um volle Wirkung zu entfalten. Mir fiele es nicht ein, bei TikTok aktiv zu sein – auch wenn das in Sachen Personal Branding etc. heute scheinbar eine gute Plattform ist. Mir liegt das Format einfach nicht. Ich habe auch WhatsApp und Facebook gelöscht, weil ich mit der zumindest für mich offensichtlich falschen Richtung in Sachen Daten Dritter (nicht nur meine) auslesen, Fakenews und Rechtsdrang nicht mehr leben wollte.

Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war?

– Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche – im Guten wie im Schlechten.
– Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen – obwohl sie immer auch mich trifft – und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

She Drives Mobility #24 mit Stephan Dörner von T3N

Jahresstart für #SheDrivesMobility! Mein Podcast hat im letzten Jahr den Schwerpunkt auf das Sichtbarmachen kompetenter und spannender weiblicher Rolemodels gelegt, die heute schon die Mobilität von morgen gestalten.

In 2020 wechselt der Schwerpunkt von #She zum #Drive – zumal das Weibliche durch mich ja eh gesichert bleibt🤓
Und ich habe mir für diesen Auftakt einen echten #Digitalexperten geschnappt, der – so seine eigene Aussage – kaum Ahnung von Mobilität hat.
Stephan ist Online-Chefredakteur von t3n Magazin und hat somit einen sehr übergreifenden Blick auf die Zukunft.
Wir sprechen über:
– mobiles Arbeiten in einer Redaktion
– die Ergänzung zwischen Print und Online-Journalismus
– das Dasein als Berufspendler
– die Folgen vom Rezo-Video, die Stephan als „Erdbeben der politischen Kommunikation bezeichnet
– den Cybertruck von Tesla
– die Rolle von Deutschland im digitalen Wandel
– das notwendige Ankommen des Digitalen in der Politik – auch durch Menschen wie Dorothee Bär
und die Podcasts, die Stephan hört.
Ich habe einiges verändert, es gibt ein Intro.
Daher freue ich mich über Feedback!

Urban Independence – what? Die Verkehrswende im Visier

Karen Rike Greiderer hat mich für das Urban Independence Magazin der Bike-Citizens interviewt. Bike Citizens sprechen in der Serie “Urban Independence – What?” mit Experten und Expertinnen unterschiedlichster Fachbereiche über die Verkehrswende und urbane Unabhängigkeit. Ich erlaube mir hier Folge #1 mit mir über Verhaltensänderung durch Irritation, die Kraft der Selbstwirksamkeit und Radfahren als Extinction Rebellion wiederzugeben. Viel Freude beim Lesen!

Was bedeutet die “Brandrede”​ von Herbert Diess für VW – und die Branche?

Ich habe mir die Rede von Herbert Diess im Wortlaut durchgelesen. Ein wenig tat ich mich nach den ersten Meldungen über diese schwer, sie wie viele andere als “phänomenal” zu bezeichnen, da sie für mich eher logisch für einen Manager ist, der erfolgreich Business machen möchte: Er erkennt den Wandel seiner Branche an und motiviert seine Mitarbeitenden, diesen aktiv mitzugestalten. In Sachen VW mit ganz klarem Appell zum Mut und zur Geschwindigkeit, da Klimakrise und Digitalisierung diese Entwicklung treiben – und dieser Konzern wie viele andere sie nicht intrinsisch motiviert schon längst angestoßen hat.