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Mobilitätswandel gelingt - mit Abschaffung der Autofokussierung und -privilegien​.

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Je mehr sich das Jahr 2019 seinem Ende nähert, desto mehr muss ich anerkennen, wie wenig wir trotz aller Kraftanstrengung gegen die Klimakrise erreicht haben. Drücken wir uns eventuell vor unserer persönlichen Verantwortung, weil wir Angst haben, lieb gewonnene Beziehungen zu hinterfragen?

Bahnbashing ist Gruppensport.

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Mobilitätswandel ist emotional. Keine Frage. Das erlebe ich jeden Tag aufs Neue. Nicht zuletzt auch durch die Menschen, die mir Kraft und Durchhaltevermögen wünschen bei dieser Mammutaufgabe. Danke dafür!

Braucht Klimakrise Beziehungskrisen?

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Je mehr sich das Jahr 2019 seinem Ende nähert, desto mehr muss ich anerkennen, wie wenig wir trotz aller Kraftanstrengung gegen die Klimakrise erreicht haben. Drücken wir uns eventuell vor unserer persönlichen Verantwortung, weil wir Angst haben, lieb gewonnene Beziehungen zu hinterfragen?

What a week of hope!

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Jahresrückblick bei door2door u. a. mit Verzehnfachung der #Fahrgäste im On-Demand #Ridepooling - #Verkehrsunternehmen werden oft belächelt, sind aber definitiv die lokalen Champions der #Verkehrswende.

#staysono - eine junge Automarke setzt auf Community statt Heuschrecken

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Von Beginn habe ich die Reise von #SonoMotors aus der Ferne und auch in real begleitet - begeistert, weil ich das Gefühl hatte, hier denken zwei engagierte Twentysomethings endlich mal das Auto neu. Nicht im Äußeren, das bleibt vertraut, aber in seinen Funktionen. Der Sion ist das erste Serienfahrzeug mit Sharing-DNA. Es vereint das Solar-Integration, Mobilitätsdienste und  eine bidirektionale Ladefunktion in einem Fahrzeug. Durch die nahtlose Integration von Solarzellen in die Fahrzeugoberfläche ist der Sion auf kurzen Strecken sogar unabhängig von der Ladeinfrastruktur. Durch die Integration von Solarzellen sind jährlich bis zu 5.800 Kilometer kostenlose und klimaneutrale Reichweite möglich und so Betriebskosten gesenkt werden. Die Fahrzeuge sollen mit erneuerbarer Energie in Schweden produziert werden.

Runter von den Palmen – rein in den Wandel!

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Eigentlich darf ich ja nichts zum Mobilitätswandel sagen – so finden zumindest viele, die mir sagen, dass mich - mein städtischer Wohnort disqualifiziert, weil ich den ländlichen Raum nicht kenne (Spoiler: Ich wuchs jahrelang im Emsland auf, wo meine Eltern auch noch wohnen) - mein fehlender Autobesitz disqualifiziert

VOI und HOCHBAHN testen komplementären Mobilitätsmix

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Im Sommer schlugen die Wellen hoch – eine neue Mobilitätsform eroberte vor allem die großen Städte Deutschlands und brachte Fans und Gegner gleichermaßen in Wallung: Gleich mehrere E-Scooter-Anbieter platzierten ihre Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Und sorgten dafür, dass dieser eh schon knapp bemessene Platz noch voller wurde. Die Debatte wurde nicht um den Stadtraum an sich geführt, vielmehr ging es darum, dieser Form von  Mikromobiliät ihre Berechtigung abzusprechen. Beinahe minutiös wurden Unfälle und Fehlverhalten von E-Scooter-Nutzern medial aufbereitet – das Sommerloch wurde mit diesem Thema problemlos gefüllt. In Hamburg hat man bei der HOCHBAHN zusammen mit dem Scooter-Anbieter VOI sich davon nicht beirren lassen: Hier wird seit Juli an zwei Schnellbahnhaltestellen in Berne und Poppenbüttel getestet, ob durch Mikromobilität die erste und letzte Meile in Kombination mit dem ÖPNV-Angebot Autofahrten ersetzen kann. Ich habe mich mit Projektleiter Sebastian Hofer vor Ort getroffen, um mir das genauer anzuschauen.

Ich bin einer von 25 "LinkedIn Top Voices"

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Worüber sie spricht: Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Mobilitätswandel – weg vom privaten Pkw hin zu geteilter, nachhaltiger und öffentlicher Mobilität, die für alle zugänglich und bezahlbar ist. “Auf dem Weg zu dieser Vision halte ich Diversität und neue Arbeitsformen für unerlässlich, nicht zuletzt, weil das Fehlen dieser Säulen Dinge wie den Dieselskandal erst ermöglicht hat”, sagt Diehl. Wem sie am liebsten auf LinkedIn folgt: Den Wandel, den SAP-Personalchef Cawa Younosi in Deutschland vorantreibt, findet sie “hoch inspirierend, auch wegen des Humors, den er dabei immer wieder beweist”. Ihre journalistische Quelle für inspirierende Geschichten rund um Rolemodels ist Carina Kontio vom Handelsblatt.

Ich bin #TeamNahverkehr

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Ich bin immer noch begeistert vom gestrigen Tag. Der mich erneut bestärkt hat, dass ich im richtigen Team spiele. Ich muss kurz austeilen - sorry - aber der Rückzug von Bosch durch Eliminierung von Coup, die Aussage von MOIA, nicht zu expandieren und auch der Fakt, dass unsere Gesellschaft, Medien und auch Politik momentan nicht sehr hilfreich beim Mobilitätswandel sind, lassen mich immer klarer sehen: Es müssen die Verkehrsunternehmen in Allianz mit kommunalen Verantwortlichen und allen privaten Anbietern sein, die die neue Mobilität konzipieren. Sie haben die Expertise öffentlicher, geteilter Verkehre, die Kommunen müssen ihre regionale Mobilität zum Wohle aller mit ihnen weiter transformieren. Und dazu bedarf es der Zusammenarbeit mit den privaten Anbietern.

Ein Jahr She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung

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She Drives Mobility - Kommunikation und Beratung<. Es ist soeben ein Jahr alt - mein neues Leben. Das ich nur noch in Lifebalance lebe. Endlich so, wie es mir und eben auch "den anderen" gefällt. Ich habe das gemacht, was alle >Karriere< nennen. Habe viel Geld verdient, war mit Menschen mit hohem Statusdenken und -anspruch beruflich tätig, hätte Dienstwagen fahren können und Unmengen an Dienstreisen, habe Ehrenämter ausgeübt, um auch andere Dinge voranzubringen. Es war sicher nicht immer ein komisches Gefühl, aber eines, das in den letzten Jahren wuchs: "Passt das zu mir? Ist das das Umfeld, in das ich passe?" Denn es bedarf beider Seiten, damit eine Beziehung toll ist, beide Beteiligten wachsen und einander in Offenheit und Wertschätzung auch in schlechten Zeiten begegnen. Und manche Beziehung gerät eben auch an ein Ende. So war das bei mir. Ganz ohne Vorwürfe, sondern einfach als Feststellung: All das, was ich tue, passt nicht in das herkömmliche Konzept der Erwerbstätigkeit. Ich habe innegehalten und nachgedacht. Und war mir schnell sicher: In der Mobilität am Wandel mitzuarbeiten, DAS soll mein Zentrum bleiben. Aber nicht mehr in Vollzeit, sondern mit Flexibilität für all das, was mich sonst noch umtreibt.

Der 1. Women in Mobility Summit in Frankfurt

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Zwei tolle, wenn auch leider zeitlich unterbrochene Tage in #Frankfurt liegen hinter mir. Was Coco Heger-Mehnert, Sophia von Berg und Anke Erpenbeck da innerhalb von kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben, ist enorm wichtig für eine größere #Diversität unserer Branche. 2.000 Frauen sind bei Women in Mobility mittlerweile virtuell vernetzt, es gibt diverse Hubs und Veranstaltungen. Die größte mit 180 Frauen und acht Männern wie Helge Thomas, Thijs Lucas und Daniel Bogdoll liegt gerade hinter mir. #WiMSummit

Warum wir Mobilität europäisch denken sollten

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Europa ist für mich vor allem eins: Ohne Grenzen und auf kleinem Raum mit sehr vielen Kulturen gesegnet. Gerade als junger Mensch kann man hier viel entdecken, lernen und für sich selbst zum Wachsen angeregt werden. Doch kann man sich dieses Entdecken auch wirklich leisten, wenn man auf das Klima schaut? Auf dem asut-Kolloquium in Bern, das letzte Woche von asut gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA), der Mobilitätsplattform its-ch und dem Touring Club Schweiz (TCS) organisiert wurde, wurden viele Fragen zu diesem Thema aufgeworfen.