Über das so genannte Scheitern

Eine Bekannte verschweigt sieben Wochen, dass sie eine Prüfung im Studium nicht geschafft hat – und damit das Studium beendet ist. Sie hat einen tollen Job und sich das Studium „on top“ aufgeladen. Aber das spielt in dem Moment keine Rolle.
Ein Freund, der mich immer wieder in Gesprächen fragt, was er schon „geschafft“ habe. Alle Projekte, die ihm wichtig waren, seien gescheitert. Dass diese Projektideen von anderen begeistert aufgenommen wurden und er Mentor war, interessiert ihn nicht. Weil er „nur“ inspiriert, und nicht beendet hat.
Das sind nur zwei Beispiele, die mich auf die Idee brachten, dieses so genannte „Scheitern“ zu thematisieren. Weil ich es in meinem Leben nicht kenne. Woran liegt das?