Mobility-Circle in Hamburg

Da ich am Donnerstag krankheitsbedingt meine Keynote auf der Hannover Messe absagen musste, habe ich mich entschlossen, eine zweite Folge ohne Gast aufzunehmen. #SheDrivesMobility 0.1 ist somit “Keynote to go” – denn: Ich war gut vorbereitet, hatte Lust auf das Thema – und konnte meine Thesen nicht loswerden. Natürlich ist es nicht dasselbe, eine solche Keynote ohne begleitende Illustration und Blickkontakt vorzutragen. Dennoch hoffe ich auf rege Diskussion der von mir vertretenen Gedankengänge und Thesen.

Mehr Realismus! Mehr Emotion! Ja was denn nun?

Ich versuche mal, zu “Papier” zu bringen, was mich vielleicht schon Jahre beschäftigt: Warum ist “emotional” im beruflichen Kontext so negativ aufgeladen? Klar, auch Chefs (Frauen mitgemeint), die Emotionen im Job überflüssig finden, klicken mittlerweile “like”, wenn tolle Menschen wie Tijen Onaran oder Lena Rogl über die große Bedeutung von Emotion und über Introversion schreiben. Es ist “State of the art”, diese Dinge nicht mehr öffentlich zu verneinen.

She drives mobility #0 Die Nullnummer

Diese Folge dient meinen Gästen zur Information vorab unserer Gespräche. Aber auch allen anderen, die mal wissen möchten, mit welchen Themen ich mich beschäftige. Mobilitätswandel ist mein Herzensthema, ihn gut zu gestalten, da bedarf es meiner Meinung nach vor allem auch Diversität in Menschen, Gedanken und Produkten sowie neuer Arbeitsformen.

Zu Gast im #autoagil Podcast

Das Schöne an Twitter ist, dass ich mich – so ich denn möchte – innerhalb einer Blase bewege, die mich motiviert, weil sie sich für dieselben Dinge einsetzt, die mir wichtig sind. So lernte ich auch Leonid Lezner kennen, der vor allem für seinen #Firmenfunk Podcast bekannt ist. Er arbeitet mittlerweile in der Automobilindustrie und treibt dort das agile Arbeiten voran. Und somit sind schon zwei Themen bei uns identisch: Mobilitätswandel und New Work. Beides untrennbar – so meine Meinung – plus notwendige Diversität, die es in dieser Branche noch zu wenig gibt.

Sexismus rettet keine Leben

Ich werde immer wieder mal gefragt, was denn nun jetzt DAS Thema ist, was mich antreibt. Ich stünde ja für so viele Dinge. Sagt man(n) mir. Das ist mir aber erst heute Morgen bewusst geworden. Denn – wie so oft in meinem Leben – reflektiere ich die Dinge, die ich tue, gar nicht so tiefgründig. Denn für mich machen sie ja Sinn – in der Gesamtheit ihrer Teile. Aber ich antworte gerne: “Mich treibt der Mobilitätswandel an. Und den Weg dorthin gestalten wir nicht ohne Gleichberechtigung und New Work.”