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Was ich mir zum Weltfrauentag wünsche? Inklusive Mobilität!

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9 von 10 Menschen haben heute noch Vorurteile gegen Frauen. Das heißt ja...!? Genau! Auch Frauen haben Vorurteile gegen Frauen. Stützen damit in nicht unwesentlicher Weise das Patriarchat, das wir gemeinsam überwinden wollen. Ich bin daher unschlüssig, ob der Begriff #Weltfrauentag ausreichend ist. Zum einen vereinfacht er die im Patriarchat enthaltenen Konflikte auf den zwischen Mann und Frau, zum anderen zweifle ich, das mit diesem einen Tag ein deutlich anderes Bewusstsein geprägt wird. Denn: Männer leiden unter dem Patriarchat und Frauen ziehen Jungs in den Rahmenbedingungen von diesem groß. Und reproduzieren damit Probleme, obwohl wir seit Jahrzehnten diesen Feiertag begehen. Auf diese Probleme möchte ich in meinem Fachgebiet, dem Mobilitätswandel heute etwas vertiefender eingehen. Und ja: Ich nehme den #Weltfrauentag dazu als Anlass, das zu tun. Auch, um einige der blinden Flecken in der Konstruktion von Mobilität zu benennen. Denn was benannt ist, ist weniger unsichtbar.

Mein Rolemodel-Interview im Handelsblatt

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Mobilitäts-Expertin: „Das Verbiegen macht krank" Die Beraterin spricht Klartext. Katja Diehl räumt mit dem Mythos auf, dass Frauen das Spiel der Männer mitspielen müssen, um erfolgreich zu sein.Katja Diehl kommt aus Hamburg und ist Kommunikations- und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkten in neuer Mobilität, neuem Arbeiten und Diversität. Sie hält Vorträge, moderiert Events und Workshops und hostet alle 14 Tage den Podcast #SheDrivesMobility, um Frauen in der Mobilität sichtbarer zu machen. 2019 wurde die 47-Jährige zu den „25 Top Voices bei LinkedIn“ sowie zu den „100 Führungsfrauen in der Mobilitätsbranche“ gewählt.

Interview im Tagesspiegel Background

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Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die "unangemessene Geschwindigkeit" anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Die vier Finalist:innen meiner Januarchallenge stehen fest

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Bisher habe ich mich bei meinem Wirken rund um den Mobilitätswandel nicht sonderlich um die Diskussion von Höchstgeschwindigkeiten gekümmert. Vielleicht, weil ich dachte, das wird von selbst kommen, weil es ja nur Vorteile hat, zum anderen aber auch, weil ich nicht geglaubt hätte, dass eine Bundestagsfraktion sich in diesem Jahrhundert noch einmal dermaßen echauffieren würde, um das Tempo unlimited zu halten. Aber auch, weil mich immer wieder Geschichten von Angehörigen und Einsatzkräften erreichten, die Menschen durch die "unangemessene Geschwindigkeit" anderer verloren haben oder Unfallopfer vor Ort behandeln mussten.

Wird unser Tesla-Fokus zum blinden Fleck?

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Aktuell wird wohl keine Firma so sehr von deutschen Autoherstellern beäugt wie Tesla. Der bis vor nicht allzu langer Zeit noch belächelte Einzelkämpfer rund um CEO Elon Musk dringt nicht nur in brandenburgische Gefilde vor und wird vor den Toren der hiesigen OEMs Personal ködern und Batterien herstellen, er hat jüngst auch den Wert deutscher Auto-Aktien deutlich getoppt.

Arbeitsplätze zu halten, verhindert Zukunftsfähigkeit

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Hohe Investitionen beim Umstieg auf die Elektromobilität und große Kostenblöcke im Angesicht der neuen europäischen CO2-Richtlinien: Daimler erschreckte jüngst die Öffentlichkeit mit der Ankündigung, vor dem Hintergrund nicht nur dieser Entwicklungen 15.000 Arbeitsplätze einsparen zu müssen. Ungeachtet der Tatsache, dass solche Vorhersagen immer etwas „diffus“ sind, möchte ich hinterfragen, ob wir in einer Welt, die sich aktuell sehr schnell transformiert, von Branchenkenner:innen oder Medien solche Schlagzeilen noch formuliert werden sollten – denn sie zeigen nur persönliche Ängste, aber nicht gesellschaftliche Chancen.

Es gibt keine Argumente gegen Höchstgeschwindigkeit

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Ein Jahr liegt zwischen diesen beiden Statistiken bei Twitter. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten? - Die klare Entscheidung, an das Gute und Positive zu glauben, auch wenn es Manipulationsversuche gab, die ich zu spät erkannte. - Unzählige tolle Menschen, mit denen ich mittlerweile on- und offline in engem Austausch stehe, obwohl sie sich für andere Dinge engagieren, aber mit mir am gleichen Ziel arbeiten: Ein Dasein im #HauptberufMensch. 🙏 Ich empfinde bei allen Tälern auf diesem Weg große Demut und Herzenswäme ob dieses Privilegs. Ich bin gerne mit diesen Menschen #Possibilistin.

Moderation auf der REBOOT2020 - "Better mobility"

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Wenn ich gefragt werde, was wichtig sei beim Umgang mit Social Media - also in meinem Falle vor allem Twitter und LinkedIn - dann kann ich nur sagen: Probiert euch aus. Denn ich glaube, dass JedeR andere Kanäle nutzt, um volle Wirkung zu entfalten. Mir fiele es nicht ein, bei TikTok aktiv zu sein - auch wenn das in Sachen Personal Branding etc. heute scheinbar eine gute Plattform ist. Mir liegt das Format einfach nicht. Ich habe auch WhatsApp und Facebook gelöscht, weil ich mit der zumindest für mich offensichtlich falschen Richtung in Sachen Daten Dritter (nicht nur meine) auslesen, Fakenews und Rechtsdrang nicht mehr leben wollte.

Ein Jahr She Drives Mobility bei Twitter

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Ein Jahr She Drives Mobility auf Twitter. Ein Jahr Engagement für bessere Mobilität, Diversität und menschenzentriertes Arbeiten. Was in der Zeit für mich prägend war? - Die Gewöhnung an das Dasein als „öffentliche Person und Projektionsfläche - im Guten wie im Schlechten. - Die Aufgabe, persönliche Kritik nicht persönlich zu nehmen - obwohl sie immer auch mich trifft - und nicht nur den Teil meiner Person, der sich >öffentlich< für Mobilitätswandel, Diversität, menschenzentriertes Arbeiten einsetzt. - Die Anerkennung, dass ich bei aller intrinsischer Motivation auf Pausen achten muss - nicht nur >sollte<. - Circa vier enorm Kraft raubende Shitstorms, davon einer gesteuert von der rechten Empörungsmaschine. - Immer wieder wichtig: Innehalten, Reflektion, Austausch mit anderen: Kann ich das durchhalten?

Urban Independence – what? Die Verkehrswende im Visier

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Karen Rike Greiderer hat mich für das Urban Independence Magazin der Bike-Citizens interviewt. Bike Citizens sprechen in der Serie “Urban Independence – What?” mit Experten und Expertinnen unterschiedlichster Fachbereiche über die Verkehrswende und urbane Unabhängigkeit. Ich erlaube mir hier Folge #1 mit mir über Verhaltensänderung durch Irritation, die Kraft der Selbstwirksamkeit und Radfahren als Extinction Rebellion wiederzugeben. Viel Freude beim Lesen!

Was bedeutet die "Brandrede"​ von Herbert Diess für VW - und die Branche?

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Ich habe mir die Rede von Herbert Diess im Wortlaut durchgelesen. Ein wenig tat ich mich nach den ersten Meldungen über diese schwer, sie wie viele andere als "phänomenal" zu bezeichnen, da sie für mich eher logisch für einen Manager ist, der erfolgreich Business machen möchte: Er erkennt den Wandel seiner Branche an und motiviert seine Mitarbeitenden, diesen aktiv mitzugestalten. In Sachen VW mit ganz klarem Appell zum Mut und zur Geschwindigkeit, da Klimakrise und Digitalisierung diese Entwicklung treiben - und dieser Konzern wie viele andere sie nicht intrinsisch motiviert schon längst angestoßen hat.

Zu Gast im Podcast "Exzellent präsentieren"

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Wann hat Frau die Chance, sich analysieren zu lassen, durch spannende Fragen von zwei unterschiedlichen Menschen dem eigenen Handeln und Wirken auf den Grund zu gehen und dabei ganz charmant immer wieder aus der eigenen #Komfortzone gelockt zu werden? Ich hatte diese jüngst im  #Podcast von Anna Momber-Heers und Peter Claus Lamprecht und die beiden haben geschafft, was unmöglich scheint: Sie haben mit mir nicht nur über den  #Mobilitätswandel,  #Autokorrektur und  #SheDrivesMobility gesprochen, sondern en passant analysiert, wie ich innerhalb eines Jahres meine eigene  #Personal  #Brand aufgebaut habe.