Katja

Corona und Verkehrswende – was verbindet sie?

Corona schafft, was alle Bemühungen bisher nicht möglich machten: Der Virus “tat”mehr für die Reduzierung der CO2-Emissionen (in Wochen!) als alle Klimaverträge (in Jahrzehnten!). Klimakatastrophe und ihre Folgen – das alles ist für uns in Europa und Deutschland bisher nicht greifbar genug gewesen, um unser Verhalten nachhaltig zu beeinflussen. Der Virus zwingt uns, unmittelbar auf unsere Verantwortung für andere, sogar uns völlig unbekannte Menschen zu schauen, die zwar unsere Nachbar:innen sind, die wir zuvor aber ignorierten. Der Spruch „alles ist miteinander verbunden“ stimmt auf einmal, und ist nicht mehr einfach nur eine Weisheit an der Wand unseres Yogastudios. Corona lässt uns persönliche Opfer bringen, die der Gemeinschaft zugute zu kommen. Und damit Menschen, die uns zuvor egal waren. Schon vor anderthalb Jahren entwarf ich den Hashtag #MoreEcoLessEco, der jetzt wenn auch nicht aktiv, so doch passiv gelebt wird.

Workshop zu gendergerechter Sprache

Ich habe heute bei Fairlanguage einen #Workshop zur #gendergerechten #Sprache besucht. Und wieder anerkennen müssen, dass #lebenslanges #Lernen eine #Pflicht für uns alle sein sollte. Denn Verantwortung für eine gerechte #Gesellschaft liegt immer bei jenen, die keine #Ausgrenzung erfahren. Und genau das kann Sprache schaffen: #Inklusion – aber eben auch #Exklusion.

We don´t want roses or chocolate for International Women´s Day – we want inclusive mobility!

But you know what would impress me even more? If more attention were paid to women’s mobility needs. Because THAT would really move us as a society forward in terms of the shift in transportation. Nevertheless, female mobility (and that of other groups) is still “the other” because it is not male.

She Drives Mobility #27 mit Laura Gebhardt

U.a. im Forschungsprojekt „Reallabor Schorndorf“ denkt Laura mit ihren Kolleg*innen über potentielle Lösungen nach. So wurde beispielsweise in Schorndorf, einer Kommune in Süddeutschland unter Realbedingungen die Idee erprobt, dass der Stadtbus nicht mehr zu einem festen Zeitplan an vorgeschriebene Haltestellen fährt, sondern dass Fahrzeuge komplett bedarfsorientiert, auf Bestellung fahren. Dieser neue Dienst macht es den Bewohnern möglich z.B. von der eigenen Haustür zum nächsten zentralen Ort (z.B. zur U-Bahn Station) zu gelangen und wenn der Bus nicht gebraucht wird, werden Emissionen und Leerfahrten vermieden. Laura berichtet von diesem spannenden Experiment und der Macht von Gewohnheiten beim Unterwegs-sein. Aber auch spreche ich mit Laura über ihre Vision der Stadt von morgen, die für Laura mehr Raum für Fahrradfahrer*innen und Begegnung haben sollte.

I am one of the “Remarkable Women in Transport” – whoooosh!

Women actively contribute to transforming mobility towards a safer, more inclusive and sustainable future, yet their contributions frequently remain unacknowledged. The purpose of this publication is to change this. Even though transport is often seen as gender neutral, it is in fact not. Women and men have different expectations, needs and constraints for using transport. Without considering these needs, planning and projects do not adequately meet the demands of a large part of their users. To change this, the different mobility needs and requirements of women, female travel patterns as well as their safety and security concerns need to be addressed.

Tagesspiegel Porträt aus “Bertha Benz 4.0” zum Weltfrauentag

Tagesspiegel: “Wer auf in den Sozialen Medien Diskussionen zu neuer Mobilität verfolgt, kommt an ihr nicht vorbei: Katja Diehl positioniert sich bei Twitter und LinkedIn für die Verkehrswende und mischt in öffentlichen Debatten mit. Dafür bekommt sie manchmal kräftig Gegenwind. Vermutlich ein Grund, warum sie sich zurzeit eine kurze Twitter-Pause gönnt.