#TeamBahn

Ich bekenne mich: Ich bin TeamBahn. Ich hatte noch nie ein Auto und bin deswegen auch Kummer gewohnt, denn ich gebe damit meine Bewegungsfreiheit in fremde Hände.  Aber: Wer von uns tut das nicht? Ich kenne keine Fortbewegung, die völlig autark von anderen agiert. Außer vielleicht jene, die Autokonzerne gerne für ihre Werbung nutzen – die von SUVs in der einsamen Wüste. Aktuell nehme ich wahr, dass sich im stagnierenden Mobilitätswandel (den sich ALLE in ihrer jeweiligen Unzufriedenheit wünschen) der Blick nur auf Bahnanbieter fokussiert. Berechtigte und konstruktive Kritik geht unter in emotionalen Ad Hoc Forderungen. Es ist “en vogue”, jede Verspätung zu twittern, aktuelle Headlines zum Themas dekorativ in Bilder für Instagram platzierend. Wieviele Social Media Meldungen gäbe es wohl, wenn jeder Stau, jede Parkplatzsuche thematisiert werden würde? Autofahren ist geistig einfach, aber praktisch ineffizient. Das Gleiche gilt für Flugreisen, hier gibt es 30 Prozent Verspätungen. In den letzten 25 Jahren gab es ein Plus von 40 % auf 900.000 Straßenkilometer und ein Minus von 20 Prozent im Bahnverkehr. Lassen Sie uns die Festtage nutzen, die Gemüter zu beruhigen und mit Verstand an den Mobilitätswandel zu gehen. Denn: Ohne ÖV gibt es diesen nicht.

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