Diese Woche war ich “live on air”. NDR Info hatte zum Thema “Die Stadt neu denken” eine Redezeit konzipiert. Eine Stunde lang konnten Hörer anrufen und mit Redakteurin Jessica Chmura, Christine Eisenmann Verkehrsforscherin am Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, Johannes Gerdelmann, Leiter des Dezernats „Wirtschaft, Bauen und Umwelt“ im Bezirksamt Hamburg-Altona, und mir über Ideen und Konzepte zu klimafreundlichen Zentren diskutieren.

“Ottensen macht Platz” ist ein Projekt im Rahmen einer EU-weiten Kampagnen zu “Cities for people”. Seit etwa vier Wochen sind hier Straßen für den Autoverkehr gesperrt. Gerdelmann berichtete, dass es mehr als 14 Tagen benötigte, bis Fußgänger die Straße für ihre Wege benutzten. Eisenmann wies darauf hin, wie wichtig Konzepte sind. Denn eine Mobilitätsform allein ist nicht in der Lage, das Auto zu ersetzen.
Die anrufenden Hörer zeigten mir: Da ist viel Wunsch nach Alternative zum Auto. Aber noch sind die Angebote zu unattraktiv. Zeit für Politik, hier entsprechend zu fördern. Und vor allem auch jene zu berücksichtigen, die nicht finanzstark, in der Stadt wohnend oder ohne Einschränkungen mobil sind.

Hier geht es zum Podcast unserer Redezeit.

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