Ich bekenne mich schuldig: Nicht jeder Tag ist eine Reise ins La-La-Land. Seit ich das tue, was ich tue – und zwar jede Minute meines Lebens: Dinge mit Sinn – bin ich damit auch sichtbar. Und mich erreichen jede Menge negativer Schwingungen, denn das ist der Nachteil von Sichtbarkeit. Ich deute es als Unsicherheit, Neid, Missgunst… Und am Anfang hat es mich tatsächlich auch sehr getroffen, weil ich darauf nicht vorbereitet war – und weil ich selbst noch die Unsicherheit eines Neuanfangs in mir hatte. Umso fester stehe ich nun da mit den Dingen, die ich verbessern möchte. Und suche mir meine Kompliz:innen. Dennoch sind solche Abende wie der des Female Founders Treffen im fantastischen eeden Hamburg eine echte Wohltat: Lauter Frauen, die über ihre Erfolge, ihre Visionen, aber auch über Zweifel und Schwierigkeiten sprachen. Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir das alles könnten.

Ob das Projekt GoBanyo, das für Obdachlose Waschmöglichkeiten schafft – und diesen damit Würde und Selbstbestimmung zurückgibt, ob die Periodenprodukte von einhorn, ob unzählige Frauen, die nachhaltig Mode, Kosmetik und andere Produkte erstellen, ob Ladies, die sich um Sichtbarkeit schwarzer Menschen in unserer beruflichen Gesellschaft kümmern, ob Menschen wie Antje Kroon, die als Mitarbeiterin der Ministry Group nun in die Geschäftsführung aufgerückt ist – Linda Brack von Frauenmacht kennt sie einfach alle und führte sie auf Einladung von bumble zusammen. Den Fotos von Lidija Delovska sieht frau an, dass ich mich enorm wohl gefühlt habe. Danke euch allen! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder!