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18.000 bunte und fröhliche Aussteiger:innen rund um die IAA

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18.000 auf Fahrrädern. ‍♀️‍♂️5.000 zu Fuß. Kinder in Lastenrädern, #Rollstuhlfahrende mit Fahnen, Senioren lachend einander untergehakt. Das Bündnis #aussteigen schaffte es deutlich in die Twittertrends, ich habe den Account füllen dürfen (#overtake) und den Tag in Frankfurt dokumentiert.

Wie ich mal versuchte, zwischen den Fronten im Mobilitätswandel zu vermitteln

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Wer mich kennt weißt, dass ich nicht nur beruflich von Beginn an Kommunikation liebe – on- wie offline – sondern auch einen großen Hebel für den Mobilitätswandel zum Besseren darin sehe, Menschen mit unterschiedlichen Blickwinkeln, Meinungen und jeweiliger Agenda zuzuhören. Ich finde es nicht nur aus meinem journalistischen Herz heraus spannend, wie Menschen auf Mobilität blicken, was sie denken, wenn sie das Wort hören (die meisten denken dabei immer noch sofort an das Auto) – ich bin auch der festen Überzeugung, dass wir den Wandel nur gestalten können, wenn wir die Bedürfnisse jener Kund:innen kennen, die heute noch im privaten Auto sitzen. Denn diese sind unsere größte Zielgruppe für etablierte und neue nachhaltige Angebote. Und deren Bedürfnisse kennt vielleicht die Autoindustrie. Da gibt es Sehnsüchte und Emotionen, die sich eben nicht nur SUV-Freundlichkeit im Absatz ausdrücken, sondern auch in anderen Verbrennerfahrzeugen.

Wird Uber Deutschland erobern (können)?

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Das größte Mitfahrunternehmen der Welt. Menschen, die sicher nie Mitfahrzentralen nutzen würden, nutzen UBER in den USA mittlerweile wie selbstverständlich, um von einer digitalen Plattform an einen Privatmenschen vermittelt zu werden, der sehr viel billiger die Taxifahrt ersetzt. Ein Umsatz von Hundert Milliarden Dollar, jüngst ein Börsengang, der alle Rekorde brach. Die Disruption einer Branche, die wie viele, die seit Jahrzehnten dasselbe und das auch recht geschützt tun, abrupt ihr Schnarchen beim schrillen Weckerklingeln unterbrechen musste. In diesem Fall: Taxiunternehmen hatten sich nicht proaktiv vorbereitet - weder auf Transformation noch auf Disruption ihres Angebotes. New York weinte um seine schwindenden Yellow Cabs, die zeitloses mobiles Wahrzeichen zu sein glaubten. Die Frage ist nun: Will Deutschland das auch? Wiederholen, was in den USA stattfand und -findet?

Her mit dem Quereinsteiger:innen! Weg mit dem Qualifizierungswahn!

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Mein Podcast führt mich mit inspirierenden Frauen zusammen, die jede auf ihre Weise die Mobilität der Zukunft mit den Füßen in der Gegenwart gestaltet. Keine von ihnen ist technikverliebt in bestimmte Fahrzeugtypen, Zukunftsszenarien oder ohne Wertschätzung für den öffentlichen Nahverkehr. Alle eint die Vision, dass auch zukünftig ALLE mitgenommen werden, durch ein noch zu schaffendes Gesamtsystem, in dem jede Form der Mobilität ihre Berechtigung hat – solange sie die Freiheit anderer nicht einschränkt oder über die Maße Umweltbelastung nach sich zieht.

Gesellschaftlicher Wandel braucht Emotion und Diskurs

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Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem BMVI sind grad 100 junge Menschen in Lauterbach/Thüringen aktiv, um in fünf Tagen Themen für den Klimawandel nachhaltig zu überdenken, zu debattieren und lösungsorientiert zu entwickeln. Das Planungsteam übernahm vorab alle Aufgaben selbst und begleitet mit Öffentlichkeitsarbeit. Handlungsfelder wie #Mobilität, zukunftsorientierte #Raumnutzung,  #Kreislaufwirtschaft,  #Konsum,  #Klimagerechtigkeit,  #Armut und  #Bildungschancen sowie  #Digitalisierung wurden herausgearbeitet - ich durfte als Expertin heute zur  #Mobilität Input geben und die Forderungen, die im November in der  #Bundespressekonferenz vorgestellt werden, entwickeln helfen.

Jugendwerkstatt Wandelbar in Thüringen - als Expertin mittendrin

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Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem BMVI sind grad 100 junge Menschen in Lauterbach/Thüringen aktiv, um in fünf Tagen Themen für den Klimawandel nachhaltig zu überdenken, zu debattieren und lösungsorientiert zu entwickeln. Das Planungsteam übernahm vorab alle Aufgaben selbst und begleitet mit Öffentlichkeitsarbeit. Handlungsfelder wie #Mobilität, zukunftsorientierte #Raumnutzung,  #Kreislaufwirtschaft,  #Konsum,  #Klimagerechtigkeit,  #Armut und  #Bildungschancen sowie  #Digitalisierung wurden herausgearbeitet - ich durfte als Expertin heute zur  #Mobilität Input geben und die Forderungen, die im November in der  #Bundespressekonferenz vorgestellt werden, entwickeln helfen.

Versachlichung einer Debatte: „Momentum“ und Hysterie zu E-Stehrollern

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„Roller verschandeln Städte.“ „Irrsinn auf zwei Rädern.“ „Erste Unfallopfer zeigen die Gefahr.“ „Verbot nach Trunkenheitsfahrten gefordert.“ „Krieg auf der Straße.“ Um nur einige der Schlagzeilen zu nennen. Was sich in der Sommerpause für Klicksammler eignet, hat nur selten sehr fundierte Hintergründe. Als sich abzeichnete, dass es hier eine neue Mobilitätsform auf der Straße geben würde, war ich ad hoc auch erstmal kein Fan, weil mich Nachrichten erreicht hatten, dass die Roller nur wenige Wochen halten und dann als Elektro- und Plastikschrott enden. Ich ärgerte mich aber auch über das fast schon geübte Gegeneinander der Interessensgruppen. Radfahrende und Fußgänger pflegten bis hin zu Demos ihre Lobby gegen die neuen Gefährte – anstatt als Interessensgemeinschaft mehr Platz vom Auto zu fordern.

#12 #SheDrivesMobility mit Svea Raßmus von der Deutschen Bahn

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Alle 14 Tage eine neue Folge #SheDrivesMobility. Und jedes Mal wieder eine neue Facette von #Mobilität. Was ist das? Es machte 2018 fast vier Milliarden Umsatz, hat an bestimmten Tagen mehr als 2.600 Anfragen und 250.000 Social Media Anfragen? Hmm? Eine der größten deutschen E-#Commerce-Plattformen ist die von Deutsche Bahn! Svea Raßmus leitet dort unter anderem die #Onlineredaktion.
BCS

Fakenews und Fakten #1: Lassen Sie uns über Carsharing sprechen

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Zunächst: Ich freue mich, dass die Themen, die Menschen wie mich und andere schon seit Jahrzehnten umtreiben, nun auch im Mainstream der Medien angekommen sind. Nämlich: Wie gestalten wir die Mobilität nachhaltig, effizient und kundenzentriert? Das bringt aber auch immer einen Effekt mit sich: Verkürzung von Themen und Auslassung von Fakten, die für ein Gesamtbild wichtig sind.

Der Kampf gegen Sexismus braucht alle Stimmen - nicht nur die der Betroffenen

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Der aktuelle ZEIT-Artikel wirft hohe Wellen in den sozialen Netzwerken. Viele männliche Reaktionen sind ungläubig, (zu) viele Frauen können nachvollziehen, was Betroffene im Artikel beschreiben. Noch deutlicher wird die Print-Ausgabe des Wochenmagazins, die ihre Wirtschaftsseite komplett mit Zitaten von Frauen bestückt, die aus ihrem beruflichen Alltag stammen. Ich finde es fantastisch, dass erstens so umfänglich zu dem Thema recherchiert und 1.500 Frauen befragt wurden, und zweitens, dass dieses Thema so prominent im richtigen Umfeld platziert wird. Bewusst nicht im Gesellschafts-Teil, sondern in der Wirtschaft.

Raus aus der Komfortzone?!

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Ein paar Gedanken dazu, wie schwer es uns manchmal noch fällt - allen voran mir selbst - Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Sich nicht anzumaßen, ihr Verhalten oder Leben ganzheitlich beurteilen zu können. Sondern offen zu sein dafür, dass es Gründe gibt, die uns nicht bekannt sind. Dass Menschen agieren, und wir das nicht verstehen - weil sie eben anders sind als wir. Wir alle wollen Diversität, um erfolgreich zu sein. Aber der Weg dorthin ist manchmal echt anstrengend. Das darf er aber auch sein. Wir sollten viel öfter darüber sprechen, was uns unterscheidet und andere Blickwinkel kennenlernen. Ich glaube fest daran, dass es dann allen leichter fallen würde, "echt"​ zu sein.

Zu Gast im Podcast "The Sooner Now"

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Perspektivwechsel. Normalerweise stelle ich die Fragen. In meinem Podcast #SheDrivesMobility (Sonntag ging Ausgabe zehn online - ich bin selbst erstaunt, wie routiniert sich das schon anfühlt) spreche ich mit Frauen über ihren Weg in die Mobilitätsbranche und wie sie in ihrem Job die Zukunft gestalten. Diesmal war ich zu Gast. Bei "The Sooner Now" von MINI Deutschland und "Freunde von Freunden".