Einträge von AdminKatja1973

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Platz gestalten – durch Platz machen

Wow – dieser Beitrag, den ich als Insiderin zunächst bei XING veröffentlich habe, schlug enorm hohe Wellen – die mir zeigen: Wir sind noch nicht bereit, uns vom Auto zu verabschieden. Auch in der urbanen Mobilität, die ich hier betrachtet habe, kamen Argumente wie “Brauche ich das Auto? Nein! Aber ich möchte es haben!” Die mit mir in der Wandelblase lebenden Menschen, die sich mit Alternativen zum privaten Auto beschäftigen, behaupten mir gegenüber immer: “Da ändert sich was!” Reaktionen wie jene unter dem Artikel zeigen: Nicht sehr viel. Leider.

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Rückblick auf ein Halbjahr 2019 – “freie Radikale”

Ich bin unterwegs in Sachen Mobilitätswandel, setze große Stücke auf Diversität und neue Arbeitsformen. Und damit fängt eine gewisse Problematik an. Ich trete nämlich beizeiten bei aller Euphorie der Branche(n) auf die Bremse. Denn – und ja, das ist unsexy – ich glaube nicht daran, dass einzelne, nicht verbundene Produkte helfen, Städte den Menschen zurückzugeben und dem ländlichen Raum Mobilität jenseits des privaten PKW zu ermöglichen.

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Keynote auf der >Pioneers of lifestyle<

>Pioneers of lifestyle< - und ich mittendrin. Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Herausforderungen der Menschen gleichen, die traditionelle Branchen in das #digitale Zeitalter #transformieren. Bei meiner #Keynote "Unfuck #mobility" sah ich viele nickende Köpfe in einem Publikum, das sich zuvor mit "The #Future of Trade Shows, Retail, Brands & Change" beschäftigt hatte. Im Saal: 400 Hersteller, Händler, Influencer und Digitalexperten.

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Keynote für Boris Gloger Consulting

Thanks for having me! In wunderschöner Kulisse der Burg Hemmersbach durfte ich die alljährliche Strategietagung von borisgloger consulting GmbH mit meiner Keynote „Mobilität in Grenzen des Wachstums“ beschließen. Boris Gloger hatte zuvor mit seinem Team erarbeitet, wie Kundinnen und Klienten begleitet werden können, ihren Beitrag zum Klimaziel von 1,5 Grad zu entwickeln. Vorbildliche Ausrichtung – die eigentlich selbstverständlich sein sollte. Denn: „Das Geheimnis des Erfolgs ist anzufangen.“ – Mark Twain

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Live on tape: Im Gespräch mit Gunnar Sohn, Wirtschaftsblogger

Unverhofft kommt oft – und zeigt mir dann, wie sehr ich doch im Thema stecke: Gunnar Sohn griff mich spontan und ohne Ankündigung in dem Moment, als ich im klimatisieren Bikini Berlin gerader für meine Keynote runterkühlte – und lenkte mich in sein Livestudio auf dem für IBM extra eingerichteten Eventcampus. In zwölf Minuten unternahmen wir einen Parforceritt durch alle Bereiche der Mobilität. Hier die Kernthesen und das Video im Anschluss zur Ansicht.

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Interview: “Was ist neue Mobilität eigentlich?”

Immer wieder kommt sie auf, die Frage: “Was bist du eigentlich? Ich verstehe nicht so recht, was du machst?” So auch beim “Check-In” für meine Keynote für den IBMThinkMobility-Tag in Berlin. Es sollte ein Namensschild mit einer Unterzeile gedruckt werden. “Ich weiß nicht, was ich bin.” – so meine Antwort. Zumindest nicht, was eine Berufsbezeichnung angeht. Aber ich weiß, was ich bewirken möchte. Beruflich wie privat setze ich mich für eine bessere Welt ein. Und sage das endlich nicht mehr leise, sondern laut. Weil es keine Rolle spielt, ob andere das belächeln. Mein Hebel dabei? Der Wandel von Verkehr in Mobilität. Und das mache ich auf vielfältige Weise, so dass ich schlicht nicht weiß, unter welchem Label man mich führen könnte.

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Wie halten wir unsere Alltagsmobilität zugänglich, bezahlbar und attraktiv?

Ich habe mich mit einigen Frauen im Rollstuhl ausgetauscht, auch bei einem umfänglichen Feldtest vom Ridepooling-Algorithmus von door2door in Berlin, der zwei Nachmittage dauerte. Wir schauten, ob die App intuitiv genug ist und was der Algorithmus wissen muss über die Anforderung eines Fahrgastes im Rollstuhl mit Assistenz. 

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Warum Mobilitätswandel für mich eine Mangelwirtschaft ist – Mangel #3: Zeit

Ich mache mir viele Gedanken, wo die Ansatzpunkte sind, aus dem Verkehr rauszukommen und Mobilität für alle zu erreichen. Dabei komme ich aber stets schnell an Details, die einen weitaus größeren gesellschaftlichen Wandel erfordern, weil die aus diesen Details sich entwickelnde ineffiziente und ressourcenverschwendende (Auto-)Mobilität Ursachen hat, die nicht immer mit neuen Angeboten gelöst werden können. Es bedarf eben weit mehr als nur neue Produkte, es bedarf ganzheitlicher Konzepte, die weit über die Mobilitätsbranche hinausgehen. Denn: Für mich beruht „das Falsche“ oftmals auf einem Mangel, den wir sehr viel komplexer betrachten müssen, weil er so viele Facetten aufweist.

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#SheDrivesMobility mit Sabrina Meyer von door2door

Die nächste Folge #SheDrivesMobility ist online und widmet sich einem wichtigen Thema. 16 Millionen Menschen wohnen auf dem Land. Und fühlen sich nicht nur in Sachen Mobilität „abgehängt“. Sie können nur müde lächeln, wenn wir Autoverzicht fordern, da bei ihnen die nächste Haltestelle kilometerweit entfernt ist und der Bus nur alle zwei Stunden fährt.

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Warum Mobilitätswandel für mich eine Mangelwirtschaft ist #2 Mangel an Mut

Ich mache mir viele Gedanken, wo die Ansatzpunkte sind, aus dem Verkehr rauszukommen und Mobilität für alle zu erreichen. Ich habe im Kopf acht “Mangelszenarien”, die die Verkehrswende bedingen und bremsen. Es mangelt uns an #Mut. Mut vor allem auch zur Wiederbelebung. Zum einen der einst weit verbreiteten nachhaltigen Mobilität in der Stadt per Fuß und Rad sowie ÖPNV, als auch des Stadtraums an sich, der wieder den Menschen zugeführt wird, die nicht alleine in zwei Tonnen Stahl sitzen, sondern den Raum wertschätzen, indem sie ihn wahrnehmen. Zurück zu unseren Wurzeln als langsames Subjekt, das für fünf km/h geboren wurde – und nicht für mehr als das Zehnfache. Darum geht es im nächsten Teil: Unser Mangel an #Zeit.